Die Stiftung – Gut für die Region

Mit ihrer Satzung bietet die Stiftung REWE DORMUND einen Rahmen für mögliche Stiftungszwecke und deckt damit ein breites Spektrum gesellschaftlicher Bereiche ab. Wer sich engagieren möchte, hat die Wahl zwischen den Themenfeldern Bildung und Erziehung, Sport, Entwicklungshilfe, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsförderung, Behindertenhilfe, Wohlfahrtspflege und Mildtätigkeit.

Projekt „Eine Hand voll Gesundheit“: Mit Spaß und Wissen zu gesunder Ernährung

Projekt „Eine Hand voll Gesundheit“: Mit Spaß und Wissen zu gesunder Ernährung

Gesunde Ernährung ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein gutes Aufwachsen, doch gerade im stressigen Alltag vieler Familien bleibt oft wenig Zeit für frische und ausgewogene Mahlzeiten. Mit dem Projekt „Eine Hand voll Gesundheit“ setzt sich die Grafschafter Diakonie dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig für bewusste Ernährung zu sensibilisieren. Die Stiftung REWE Dortmund unterstützt dieses Engagement mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Gesunde Gewohnheiten früh fördern

Bereits seit zwei Jahren läuft das Projekt Eine Hand voll Gesundheit“ mit großem Erfolg. Jeden Nachmittag um 14:30 Uhr steht im Kinder- und Jugendtreff eine große Platte mit portioniertem Obst und Gemüse bereit. Die bunten, saisonalen Snacks sind bei den Kindern beliebt und haben einen nachhaltigen Effekt: Der Verzehr von Chips, Süßigkeiten oder Tütensuppen ist deutlich zurückgegangen. Stattdessen greifen die Kinder gezielt zu frischen Lebensmitteln – und entwickeln spielerisch ein Gespür dafür, was ihrem Körper guttut.

Kochen verbindet und stärkt die Gemeinschaft

Nun wurde das Angebot um ein wöchentliches Kochangebot erweitert: Jeden Mittwoch bereiten derzeit vier bis fünf Kinder gemeinsam mit einem Betreuer eine gesunde Mahlzeit zu. Dabei lernen sie nicht nur, wie man einfache und nahrhafte Gerichte zubereitet, sondern erfahren auch, dass Kochen Spaß macht und die Gemeinschaft fördert. Beim gemeinsamen Schneiden, Würzen und Probieren werden neben praktischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen wie Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung gestärkt.

Schulung für Mütter

Um das Angebot weiter auszubauen, plant die Grafschafter Diakonie, zwei bis drei Mütter für eine Hygieneschulung beim Gesundheitsamt zu qualifizieren. Diese Fortbildung befähigt die Teilnehmerinnen, das Projekt künftig ehrenamtlich zu begleiten – sei es in der Vorbereitung, bei der Betreuung der Kinder oder beim Einkauf frischer Zutaten. Durch ihren Einsatz soll das Projekt langfristig stabil bleiben und zugleich um neue Impulse wie internationale Rezepte, kulturelle Essgewohnheiten und kreative Kochmethoden erweitert werden.

„Kleine Schritte mit großer Wirkung“

„Uns begeistert, wie praxisnah und liebevoll die Grafschafter Diakonie Kindern das Thema gesunde Ernährung vermittelt“, sagt Christina Majchrzak von der Stiftung REWE Dortmund bei ihrem Vor-Ort-Besuch des “Seestern“, der offenen Einrichtung für Kinder der Grafschafter Diakonie, der die Spendenmittel zugutekommen.

„Das Projekt zeigt, wie viel man mit kleinen, konsequenten Schritten erreichen kann, wenn man Kinder aktiv beteiligt und ihnen Verantwortung überträgt.“ Die Spende der Stiftung REWE Dortmund wird insbesondere für die Weiterführung des täglichen Obst- und Gemüseangebots, die Hygieneschulungen sowie die Anschaffung zusätzlicher Kochutensilien und Lebensmittel verwendet.

 

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